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Mod-03 VW Crafter Elektrische Schiebetür Nachrüstsatz – SafetyEdge+ System (Doppelmotor)
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Die Modifero Fahrgast-Sicherheitsgurtüberwachung kombiniert die Sitzbelegungserkennung mit der Überwachung des Gurtstatus in Kleinbussen, Bussen und anderen Fahrzeugen zur Personenbeförderung. Das System erkennt für jeden überwachten Fahrgastsitz, ob dieser belegt oder frei ist und – bei belegtem Sitz – ob der zugehörige Sicherheitsgurt angelegt oder nicht angelegt ist. Die sitzbezogenen Statusinformationen werden zentral verarbeitet und über die Fahreranzeige dargestellt.
Die Modifero Fahrgast-Sicherheitsgurtüberwachung wurde für Kleinbusse, Busse, Shuttlefahrzeuge und andere professionelle Anwendungen der Personenbeförderung entwickelt, bei denen der Fahrer klare Informationen sowohl über die Anwesenheit von Fahrgästen als auch über die Nutzung der Sicherheitsgurte benötigt.
Das System kombiniert für jeden überwachten Fahrgastsitz einen Sitzbelegungssensor mit der Erfassung des Sicherheitsgurtstatus. Durch die gemeinsame Auswertung beider Signale kann das System unterscheiden, ob ein Sitz frei ist, ob er mit angelegtem Sicherheitsgurt belegt ist oder ob sich ein Fahrgast auf dem Sitz befindet, ohne dass der Sicherheitsgurt angelegt wurde.
Die Informationen der Fahrgastsitze werden über elektronische Sitzmodule an die zentrale Steuereinheit und die Fahreranzeige übertragen. Dadurch erhält der Fahrer eine strukturierte Übersicht über den Gurtstatus der überwachten Sitzplätze im Fahrgastraum.
Die alleinige Überwachung des Gurtschlosses liefert keine vollständige Information. Ein geschlossenes Gurtschloss bedeutet nicht zwangsläufig, dass der Sitz tatsächlich von einem Fahrgast belegt ist. Umgekehrt ist ein nicht angelegter Sicherheitsgurt insbesondere dann relevant, wenn sich tatsächlich ein Fahrgast auf dem entsprechenden Sitz befindet.
Deshalb wertet das Modifero System Sitzbelegung und Sicherheitsgurtstatus gemeinsam aus.
Dadurch kann zwischen einem freien Sitz, einem belegten Sitz mit angelegtem Sicherheitsgurt und einem belegten Sitz ohne angelegten Sicherheitsgurt unterschieden werden.
Jeder überwachte Fahrgastsitz wird mit einem Sitzbelegungssensor und einer kompatiblen Erfassung des Sicherheitsgurtstatus ausgestattet. Der Sitzsensor erkennt die Anwesenheit eines Fahrgastes, während der Gurtsensor Informationen über den Schließzustand des zugehörigen Sicherheitsgurtes liefert.
Bei der Installation können die vorhandenen Standard-Gurtschlösser der überwachten Fahrgastsitze durch Gurtschlösser mit integriertem Sensor ersetzt werden. Diese liefern dem System ein elektronisches Signal darüber, ob der jeweilige Sicherheitsgurt geschlossen oder geöffnet ist.
Die Signale werden von den elektronischen Sitzmodulen aufgenommen und an die zentrale Steuereinheit übertragen, wo Sitzbelegung und Gurtstatus gemeinsam ausgewertet werden.
Der daraus resultierende Sitzstatus wird über die Fahreranzeige dargestellt. So kann der Fahrer erkennen, welche Fahrgastsitze Aufmerksamkeit erfordern, ohne jeden einzelnen Sitz im Fahrgastraum direkt kontrollieren zu müssen.
| Sitz frei | Auf dem überwachten Sitz wird kein Fahrgast erkannt. |
| Sitz belegt / Gurt angelegt | Ein Fahrgast wird erkannt und der zugehörige Sicherheitsgurt ist angelegt. |
| Sitz belegt / Gurt nicht angelegt | Ein Fahrgast wird erkannt, der zugehörige Sicherheitsgurt ist jedoch nicht angelegt. |
In größeren Fahrgasträumen kann die direkte Beobachtung aller Fahrgäste schwierig sein. Mehrere Sitzreihen, hohe Rückenlehnen und unterschiedliche Innenraumkonfigurationen können die Sicht des Fahrers auf die hinteren Sitzplätze einschränken.
Da jeder angeschlossene Fahrgastsitz individuell überwacht wird, erhält der Fahrer über die Anzeige sitzbezogene Informationen zur Belegung und zum Sicherheitsgurtstatus, anstatt sich ausschließlich auf die Sichtkontrolle zu verlassen.
Dies ist besonders bei professioneller Personenbeförderung hilfreich, wenn der Gurtstatus mehrerer Fahrgäste effizient kontrolliert werden soll.
Das System wird entsprechend der Anzahl der Fahrgastsitze konfiguriert, für die sowohl Sitzbelegungs- als auch Sicherheitsgurtüberwachung erforderlich ist. Entscheidend ist somit nicht die nominelle Gesamtsitzplatzkapazität des Fahrzeugs.
So wählen Sie die richtige Konfiguration:
Zählen Sie die Fahrgastsitze, die mit Sitzbelegungs- und Sicherheitsgurtüberwachung ausgestattet werden sollen, und wählen Sie die entsprechende Anzahl in den Produktoptionen.
Der Fahrersitz wird nicht mitgezählt. Ein Beifahrersitz wird nur berücksichtigt, wenn auch dieser durch das System überwacht werden soll.
Beispiel: Verfügt Ihr Fahrzeug über 19 Fahrgastsitze, sollen jedoch nur 18 davon hinsichtlich Sitzbelegung und Sicherheitsgurt überwacht werden, wählen Sie die Konfiguration 18 Sitze.
Das System verwendet dezentrale elektronische Sitzmodule zur Erfassung der Informationen aus dem Fahrgastraum. Dadurch muss nicht jede einzelne Sensorleitung direkt bis zur zentralen Steuereinheit geführt werden, und das System lässt sich an unterschiedliche Fahrzeuggrößen und Sitzanordnungen anpassen.
Die erforderliche Sensor-, Modul- und Verkabelungskonfiguration richtet sich nach der ausgewählten Anzahl überwachter Fahrgastsitze.
In Kleinbussen und Bussen mit mehreren Fahrgästen kann es vom Fahrerplatz aus schwierig sein, die Nutzung jedes einzelnen Sicherheitsgurtes zu kontrollieren. Die elektronische sitzbezogene Überwachung liefert dem Fahrer zusätzliche Informationen und unterstützt etablierte Sicherheitsabläufe bei der Personenbeförderung.
Die Fahrgast-Sicherheitsgurtüberwachung ist Bestandteil der modularen Modifero Passenger Safety Systems Plattform.
Für Anwendungen, bei denen ausschließlich die Anwesenheit von Fahrgästen überwacht werden soll, ist die Plattform auch als Seat Occupancy Monitoring System verfügbar. Für die Schülerbeförderung steht außerdem eine spezielle Child Presence Detection Konfiguration zur Verfügung.
Für Flottenbetreiber, die Sicherheitsinformationen über das einzelne Fahrzeug hinaus benötigen, kann die Plattform um zusätzliche Kommunikations- und Auswertungsfunktionen erweitert werden.
Abhängig von der Projektkonfiguration können Sitzbelegungs- und Sicherheitsgurtinformationen Bestandteil einer umfassenderen flottenweiten Sicherheitsüberwachungs- und Reporting-Lösung sein.
Fahrgastsitzkonstruktion, Gurtschlosstyp, Sitzanordnung und elektrische Installation können sich je nach Fahrzeug deutlich unterscheiden. Die Systemkonfiguration sollte daher anhand der Anzahl der überwachten Fahrgastsitze und der konkreten Einbaubedingungen des Fahrzeugs ausgewählt werden.
Bei besonderen Sitzanordnungen, größeren Bussen oder projektspezifischen Anforderungen kontaktieren Sie uns bitte für eine individuelle Systemkonfiguration.